Gewässerschau in Friedingen und Beuren

Die Stadt Singen führt am 20. März gemeinsam mit der Unteren Wasserbehörde eine Gewässerschau durch, um Hochwasserrisiken zu minimieren und Gefahrenquellen zu identifizieren.

Die Stadt Singen führt am Donnerstag, 20. März, gemeinsam mit der Unteren Wasserbehörde (Landratsamt Konstanz) eine Gewässerschau am Rebmannsweiher und Krautländergraben in Friedingen sowie am Beurener Dorfbach durch.

Vor allem im Hinblick auf die Verringerung von Hochwasserrisiken ist das Ziel der Gewässerschau, mögliche Probleme bzw. Gefahrenquellen entlang der Gewässer zu identifizieren und zu beseitigen. Dabei wird nicht nur das Gewässer selbst, sondern auch das Ufer sowie das Umfeld hinsichtlich ihrer Funktion für den Hochwasserschutz und die ökologische Bedeutung geprüft. Mögliche Gefährdungen können beispielsweise Ablagerungen von Komposthaufen, Holzstapeln oder die Lagerung von wassergefährdenden Stoffen in Gewässernähe sein.

Die regelmäßige Gewässerschau ist nach dem Wassergesetz Baden-Württemberg (§ 32 Absatz 6) für die Träger der Unterhaltungslast gesetzlich vorgeschrieben. Die Stadt Singen übernimmt als Träger die Verantwortung für die Unterhaltung der Gewässer und trägt somit zur Vermeidung und Verringerung von Hochwasserrisiken für die Anwohner bei.

Wichtiger Hinweis für Anwohner

Für die ordnungsgemäße Durchführung der Gewässerschau kann es notwendig sein, auch Privatgrundstücke zu betreten. Gemäß § 101 des Wasserhaushaltsgesetzes ist der Träger der Unterhaltungslast berechtigt, Grundstücke und Anlagen entlang der Gewässer zu betreten. Die Stadt Singen bittet daher um Verständnis und Kooperation der Anwohner bzw. Anlieger.